How To: Minimalistischer Schreibtisch für maximale Produktivität

How To: Minimalistischer Schreibtisch für maximale Produktivität

Dein Schreibtisch braucht ein Minimalismus-Makeover…

  • …wenn dir deine To Do-Listen Schweißausbrüche verursachen,
  • …du nicht mehr in hochkonzentrierte Flowzustände abtauchen kannst,
  • …deine Produktivität unter all den Ablenkungen leidet,
  • …du die Kontrolle über deine Notizzettel verloren hast,
  • …und du viel mehr Zeit am Schreibtisch verbringst, als du eigentlich möchtest.

Good News: So muss das nicht sein.

Dein Schreibtisch ist ein Ort der ungehemmten Kreativität, der Selbstverwirklichung, der maximalen Produktivität und der Platz, an dem du Geld für deine großen Träume verdienst. Zumindest sollte er das sein.

Cluttered Space – Cluttered Mind

Ein unordentlicher, überfüllter Arbeitsplatz lenkt uns ab von den Dingen, die wir erledigen möchten und senkt unsere Produktivität, wenn wir uns durch Berge an Notizzetteln durchblättern müssen oder 5 Minuten damit verbringen, den Lieblings-Kugelschreiber zu suchen.

Wir möchten in einer entspannten Arbeitsatmosphäre fokussiert arbeiten können und nicht völlig überfordert, erschlagen oder gelähmt am Schreibtisch sitzen.

Wenn es dir so geht, möchte ich dir mit diesen Tipps helfen, an deinem Schreibtisch eine neue, minimalistische Wohlfühloase zu schaffen, wo du gerne deinen Arbeitstag verbringst.

13 Tipps für mehr Minimalismus am Schreibtisch

1. Singletasking statt Multitasking

Wir leben in einer lauten und überfüllten Zeit, in der alles versucht unsere Aufmerksamkeit zu bekommen: Social Media, Mails, Whatsapp, Googlevorschläge, Werbeanzeigen usw.

Besonders wenn die Arbeit mal schwierig wird, haben wir unseren Gehirnen unbewusst beigebracht, nach einer Ablenkung zu suchen, statt sich einer komplizierten Aufgabe zu widmen. Es ist eben viel einfacher nachzuschauen, was es so neues auf Instagram oder in den News gibt.

Wir müssen uns wieder richtig antrainieren, konzentriert an einer einzigen Sache zu arbeiten, ohne, dass unsere Aufmerksamkeit abschweift und wir in einen Zustand vollkommener Konzentration kommen können.

2. Der Zen-Schreibtisch

Banne alles aus deiner Sicht, was du nicht gerade in diesem Moment für deine Arbeit brauchst.

Ich habe nur meinen Computer, einen Kalender, die aktuelle To Do-Liste, ein Stift und ein Glas Wasser oder Tee auf meinem Schreibtisch. Alles andere wird an seinen zugewiesenen Platz verräumt und bleibt auch da.

3. Aus den Augen, aus dem Sinn

Lege dein Handy in eine Schublade außerhalb deiner Sichtweite und schalte es auf Flugmodus, wenn du keine wichtigen Anrufe erwartest.

4. Miste aus

Es wäre kein minimalistischer Schreibtisch ohne etwas auszumisten, oder? 😉 Wir brauchen am Arbeitsplatz keine Utensilien, die nur Platz wegnehmen.

Schalte dir eine Folge deiner liebsten Netflix-Serie ein und teste dich durch Kugelschreiber, UHUs und Tipp-Ex einmal durch, ob sie überhaupt noch funktionieren. Überlege dir dabei auch, ob du Buntstifte, Taschenrechner oder Zirkel aus der Schulzeit überhaupt noch brauchst und entsorge oder verschenke unnötigen Schreibkram.

5. Zip it up

Einer meiner liebsten Tipps: Sortiere deine Stifte, Utensilien und Ladekabel nach Typ in Zippbeutel, Kästchen oder Mäppchen ein und räume sie in einen Schrank. Halte nur die Stifte und Tools griffbereit, die du wirklich jeden Tag brauchst und lagere sie in nächster Nähe in einer Schublade an deinem Schreibtisch in einem kleinen Kästchen, Schuhkarton oder Stiftehalter. Ich habe nur einen Kuli, einen Textmarker, ein Lineal und einen Bleistift für meinen täglichen Gebrauch — das wars. Räume lieber zu viel weg, als zu wenig. Alles, was du dann doch unbedingt brauchst, kannst du ja schnell wieder hervorzaubern.

6. Minimal Beauty

Am Schreibtisch sammeln sich schnell so einige Beauty-Produkte an. Halte deine Pflegeprodukte am Arbeitsplatz minimal. Eine Handcreme und eine Lippenpflege reichen mir am Schreibtisch aus.

7. Papierkram

Briefe und Rechnungen, die wöchentlich hereinflattern, sammeln sich gerne an. Alles was innerhalb kürzester Zeit erledigt werden kann, sollte auch gleich erledigt werden — oder höchstens aufs kommende Wochenende aufgeschoben werden.

Wichtige Dokumente kann man gleich abheften oder digitalisieren. Rechnungen, die ich nicht sofort entsorgen möchte (z.B. Kassenzettel) oder Dokumente, die ich immer wieder griffbereit haben muss (z.B. Impfpass), kommen in eine Dokumenten-Mappe, die in regelmäßigen Abständen aussortiert wird.

8. Notiz-Chaos

Ich mag es, Notizen, To Do-Listen und Kalender noch ganz oldschool auf echtem Papier zu führen und verwende dafür mein Bullet Journal. Wenn du dich auch gerne mit handschriftlichen Notizen umgibst, statt alles digital zu haben, dann achte darauf eine einzige ordentliche (!) Liste zu führen und nicht alles auf 25 Post-Its zu verteilen.

9. Minimalistische Deko

Fotos und Erinnerungsstücke sind zwar schön, lenken dich auf dem Schreibtisch aber von deiner Arbeit ab. Deshalb bewahre sie lieber im Wohnzimmer auf und halte die Deko an deinem Arbeitsplatz minimal. Ein minimalistischer Schreibtisch muss nicht super steril sein, aber wähle die Deko bedacht aus. Auf meinem Schreibtisch habe ich nur einen Kaktus stehen und ab und zu gesellt sich auch eine schnurrende Katze zu mir 😉 .

10. Desktop aufräumen

Ein voller Desktop mit unzähligen Ordnern, Bildern und PDFs kann einen schon morgens überfordern, wenn man den PC anmacht. Versuche die Ordner in übergeordnete Ordner zu verschieben und Verknüpfungen und einsame PDFs vom Desktop verschwinden zu lassen.

Schaff dir Platz für einen schönen, beruhigenden Bildschirmhintergrund oder ein motivierendes Zitat, das dich morgens voller Positivität begrüßt. Dein minimalistischer Schreibtisch sollte ein Ort der Motivation und Inspiration für deine Arbeit sein.

11. Jäger und Sammler

Für Gutscheine, Visitenkarten, Werbegeschenke, Kassenzettel, Geburtstagskarten und Gratis-Goodies kann man schnell eine Sammelleidenschaft entwickeln. Versuche so viel wie möglich davon der Umwelt zuliebe schon von Anfang an abzulehnen und entferne alles, was du nicht wirklich brauchst von deinem Schreibtisch. Ein minimalistischer Schreibtisch ist ja schließlich keine Müllhalde! 😉

12. Pinnwände, Whiteboards, Visionboards

Ich bin nicht so der Fan von buntem, chaotischem Wandschmuck, dessen Sinn es ist, uns ständig ins Auge zu stechen. Mich persönlich lenkt das ab und stört mich in meiner Konzentration. Versuche zumindest, sie aus deinem unmittelbaren Sichtradius wegzuhängen.

13. Alte Unterlagen

Verstaue alte Schulzeugnisse, Uni-Unterlagen und Steuerbescheide, die du unbedingt behalten möchtest im Keller oder auf dem Dachboden, damit sie in deinem alltäglichen Leben keinen Platz wegnehmen.

Das waren meine Tipps für einen minimalistischen Arbeitsplatz. Ich hoffe, sie können auch dir eine entspannte und ruhige Arbeitsatmosphäre schaffen! 🙂

Deine Jane.

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